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Von IPv4 auf IPv6 - Wir sind startklar

Etwa 13 Jahre ist es her (Dezember 1998), dass die Internet Engineering Task Force (IETF), eine internationale Organisation aus freiwilligen Forschern, Technikern und Anwendern, die Standarisierung des Internetprotokolls in der Version 6 (IPv6) verabschiedet hat (RFC 2460). Seit dem begleitet das Thema alle, die sich mit Internet beschäftigen. Vor allem die Tatsache, dass die Anzahl der Adressen in der Version 4 bald erschöpft sind, wird als wichtigster Grund für eine Umstellung auf die Version 6 genannt.

Wir selber haben zwar noch genügend IPv4 Adressen für unsere Kunden, aber auch diese Ressourcen werden irgendwann zur Neige gehen.

Aber nicht nur ein deutlich größerer Adressraum (IPv4 = 32 Bit (4 x 8Bit) / IPv6 = 128 Bit (8 x 16Bit), sondern auch die Implementierung von IPSec (Authentifizierung und Verschlüsselung) und QoS- Parameter (Quality of Service), sowie die Eigenschaft einer automatischen Konfiguration sind zusätzliche Weiterentwickelungen und Vorteile der neuen IPv6 Version.

Was man allerdings nicht unterschätzen darf ist, dass bei der Internetnutzung mit IPv6 alle Systeme direkt mit dem Internet kommunizieren können. Die Zeiten inoffizieller IP Adressen und NAT-Funktionen (Network Adress Translation) wird es nicht mehr geben. Damit wird wohl auch die Vorratsdatenspeicherung der Provider neu diskutiert werden können –aber das ist ein anderes Thema.

Im Sommer dieses Jahres haben wir Sie über den mehrstufigen Prozess der IPv6 Einführung bei MK Netzdienste informiert. Dieser Prozess ist jetzt abgeschlossen. Das Netz der MK Netzdienste wird momentan im sogenannten Dual-Stack verfahren betrieben, was bedeutet, dass innerhalb unseres Netzes alle für unsere Produkte und Dienstleistungen relevanten Router und Server über v4 und v6 Adressen verfügen und somit in der Lage sind, über beide Protokolle zu kommunizieren. Wird zum Beispiel an unseren Webserver eine IPv6 Anfrage gestellt, antwortet dieser auch mit IPv6-Paketen und wird er mit IPv4 angesprochen, antwortet er mit IPv4.

Die ersten interessierten Kunden wurden bereits auf IPv6 umgestellt. Generell ist es möglich, jedes unserer Produkte in der neuen IPv6 Version zu nutzen – allerdings ist der Rest des Internets noch nicht so weit. Es müssen also beide Protokollsprachen in ihrem Netz bereitgestellt werden. Dazu muss recherchiert werden, welche der vorhandenen Router und Systeme in der Lage sind per IPv6 zu kommunizieren und das sind bei Weitem nicht alle. Auch die Firewall im Unternehmen muss unter die Lupe genommen werden. Sie muss nicht nur IPv6 können – die Filterregeln müssen auch, unter dem Gesichtspunkt der kompletten Erreichbarkeit aller Rechner aus dem Internet, neu überdacht werden.

Eine Umstellung zu IPv6 im Kundennetz ist also mit vielen kleinen Schritten verbunden und aufwendig. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen aus unserer Sicht dem Umstellungsaufwand keine wirklichen Vorteile gegenüber. Dass IPv6 kommt ist sicher - aber nicht heute, nicht morgen und auch nicht übermorgen. Wir raten Ihnen somit - lassen sie es ruhig angehen und sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zu dem Thema haben. Wir sind für Sie da - Ihre Kundenberater!

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